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Appetitbremsen:

Das Thema „Schlanksein und Abnehmen“ ist immer ein Renner. Kaum eine Zeitschrift, die nicht mit irgendeiner Diät oder einem Ernährungsprogramm Leser zu gewinnen sucht. Dabei ist eine gesunde Ernährung völlig ausreichend, um zusammen mit altersgerechter sportlicher Betätigung das ideale Körpergewicht zu halten oder erst zu erreichen. Gesunde Ernährung bedeutet allerdings ca. 80 % der heutigen Nahrungsmittel wegzulassen, da sie außer der (meist durch künstliche Aromastoffe erzeugten) Erregung unserer Geschmacksnerven für die Gesundheit unseres Körpers nutzlos sind. Echte Lebensmittel sind heute selten, denn sie vermitteln, wie der Name schon sagt, „Leben“(= Vitalstoffe). Nahrungsmittel füllen zwar den Magen, vermitteln ein angenehmes Sättigungsgefühl, aber geben den Körper nicht, was er braucht, so dass schon bald wieder ein neues Hungergefühl in Erscheinung tritt. So kommt es, dass die meisten Übergewichtigen im Grunde unterernährt sind, weil sie durch eine falsche Auswahl und eine fehlerhafte Zusammenstellung der Mahlzeiten die Kaloriendepots füllen, während die lebenswichtigen Vitalstoffe weiterhin fehlen. Deswegen nimmt die Lust auf Bewegung ab und der Kreislauf der Gewichtszunahme nimmt seinen Lauf.

Eine gesunde Ernährung führt dem Körper hochwertige Vitalstoffe zu. Eine profitorientierte Landwirtschaft kann sich jedoch das Brachliegen eines Ackers nicht mehr leisten und muss mit Hilfe von Kunstdünger dem erschöpften Boden immer neue Ernten entlocken. Auch wenn es viele Interessengruppen in der Gesellschaft nicht wahrhaben wollen, zwischen einem natürlichen Ursprung und einem künstlich hergestellten Produkt bestehen qualitative Unterschiede. Obwohl aus chemischer Sicht (Quantität) keine Unterschiede erkennbar sind, kann man mittlerweile die Lebensenergie eines Nahrungsmittels (Qualität) oder von Quellwasser biophysikalisch messen (Biophotonenmessung). Konkret bedeutet dies, dass z.B. synthetisch hergestellte Vitamine nicht das gleiche qualitative Potential besitzen, wie natürliche Vitamine bzw. mit Hilfe von Kunstdünger gewachsene (womöglich noch mit Pestiziden behandelte) Nahrungsmittel minderwertiger sind, als biologisch angebaute.

Wer abnehmen möchte muss auf eine ausreichende Versorgung mit hochwertigen Vitalstoffen achten. Ein ganz einfacher Weg besteht darin vor jeder Mahlzeit Obst aus einem Naturkostladen zu essen oder nur leicht angedünstetes Gemüse. Ebenso gut können Sie eine Mahlzeit mit einem Salat einleiten, natürlich biologisch angebaut und selbstverständlich nicht gespritzt. Dazu gehören ebenso hochwertige Öle, die kaltgepresst und reich an ungesättigten Fettsäuren sein müssen. Der erste Schritt zu einem idealen Körpergewicht besteht also darin die Qualität der Lebensmittel deutlich zu erhöhen.

Der zweite Schritt besteht darin, dass Hungergefühls auszuschalten. Pfarrer Kneipp empfahl seinerzeit zu jeder vollen Stunde 250 ml (1/4 Liter) Wasser zu trinken, eventuell mit einigen Spritzern Zitrone. Durch die kontinuierliche leichte Füllung des Magens reduziert sich das Hungergefühl deutlich.

Ein Mate – Tee ist ein Kräutertee, der durch seine spezielle Zusammensetzung das Hungergefühl reduziert. Sie erhalten diesen aus den Blättern des südamerikanischen Mate Baumes bestehenden Tee in einer Apotheke. Täglich 2 – 3 Tassen sind eine wichtige Bremse für das Hungergefühl.

Frische Kresse ist ein weiteres natürliches Mittel den Hunger zu reduzieren. Das Spurenelement Chrom reguliert u.a. unser Sättigungsgefühl. Frische Kresse ist sehr chromhaltig und kann roh im Salat oder auf einem Brot gegessen werden.

In schwierigeren Fällen kann die Ohrakupunktur weiterhelfen. Durch eine bestimmte Punktauswahl werden Hungergefühl und Essverlangen reguliert. Diese Therapie hat sich in der Praxis gut bewährt, auch wenn es um Alkohol – oder Nikotinentzug geht. Ein Therapeut Ihrer Wahl wird Ihnen mit Informationen zu dieser Therapie sicher gerne zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich besteht der dritte Schritt darin langfristig seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Dazu gehört die qualitative Aufwertung der Nahrung, das Vermeiden von (weißem industriell gefertigten und damit unnatürlichen) Zucker und zuckerhaltigen Produkten, sowie eine ausreichende Trinkmenge. Nicht der Teller, sondern der Magen bestimmt, wann genug gegessen worden ist, auch wenn noch etwas übrig bleibt.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor bei der Reduzierung des Körpergewichts ist eine Untersuchung auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Unverträglichkeiten sind ohne Testung schwer herauszufinden, da sie dem Typ 3 der Allergie zuzuordnen sind. Symptome auf unverträgliche Nahrungsmittel erscheinen erst bis zu 3 Tagen nach dem Essen, so dass ein Zusammenhang kaum zu ermitteln ist. Es handelt sich nicht um normale (IgE vermittelte) Allergien, die man meist sofort nach dem Kontakt mit dem entsprechenden Nahrungsmittel durch z.B. Kribbeln, Taubheit oder Jucken der Mundschleimhaut spürt. Weitere Informationen zu diesem Thema bietet mein Vortrag:

Nahrungsmittelunverträglichkeit - die versteckte Krankheit

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